Seminar

Therapie trifft Technologie: KI in der Psychotherapie

Refe­rentin: Julia Cecil (M.Sc. Psy­cho­logie)
PI Human-AI-Inter­ac­tion

Co-Pro­jekt­lei­tung & Wis­sen­schaft­liche Mit­ar­bei­terin an der LMU For­schungs­be­reich: Mensch-KI-Inter­ak­tion in der Medizin mit Fokus auf Psy­cho­the­rapie & Psych­ia­trie

Insa Schaf­fernak (M.Sc. Psy­cho­logie)
Wis­sen­schaft­liche Mit­ar­bei­terin an der THA & Dok­to­randin im Pro­mo­ti­ons­zen­trum Digi­Tech
For­schungs­be­reich: Mensch-KI-Inter­ak­tion in der Medizin

Dieses Seminar führt Teil­neh­mende in die zen­tralen Ent­wick­lungen, Chancen und Her­aus­for­de­run­gen­künst­li­cher Intel­li­genz im psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Kon­text ein. Es beleuchtet, wie KI-gestütz­te­An­wen­dungen bei­spiels­weise Dia­gnostik, Behand­lungs­pro­zesse und den Arbeits­alltag unter­stüt­zen­können. Ethi­sche Fragen – ins­be­son­dere im Hin­blick auf die the­ra­peu­ti­sche Beziehung‑, die Gren­zen­tech­ni­scher Sys­teme sowie die Per­spek­tive von Pati­en­tinnen und Pati­enten stehen dabei im Fokus.Durch pra­xis­ori­en­tierte Bei­spiele und Refle­xi­ons­auf­gaben können die Teil­neh­menden Kri­te­rien und­Stra­te­gien für eine fach­lich ver­ant­wort­bare Inte­gra­tion von KI in die kli­ni­sche Arbeit ent­wi­ckeln.

Work­shop

The­rapie trifft Tech­no­logie: Ki in der Pscho­the­rapie

Datum: Samstag 17.10.2026, vor­aus­sicht­lich von 09:00–17:00 Uhr

Ort: wird noch bekannt gegeben

Anmel­dung unter: veranstaltung@gesellschaft-pschotherapieaugsburg.de

Vor­trag und Seminar

Übertragungsfokussierte Therapie

Refe­rent: Dominik Schoeller, Diplom Psy­cholge,

Der Refe­rent stu­diert in Saar­brü­cken mit Cord Benecke und bei Prof. Rainer Krause, Aus­bil­dung zum Psy­cho­ana­ly­tiker nach DGPT Stan­dard bei der Münchner Arbeits­ge­mein­schaft für Psy­cho­ana­lyse, MAP, Trainer und Super­visor für TFP beimTFP Institut Mün­chen und IFS The­ra­peut

Vor­trag

Datum: Freitag, 19.06.2026, 18:00 Uhr-19:30 Uhr

Ort: Zeug­haus 1.OG Raum 116 (Reich­le­saal)

Seminar

Datum: Samstag, 20.06.2026, 09:00–16:30 Uhr

Ort: Refugio Mün­chen e.V. – Außen­stelle Augs­burg; Gar­tenstr. 4, 86150 Augs­burg

Anmel­dungen für das Seminar sind ab sofort mög­lich. Anmel­dungen für externe Teilnehmer*innen sind ab 5.06.2026 mög­lich, sofern noch Plätze frei sind.

Anmel­dung unter: verein@gesellschaft-psychotherapieaugsburg.de

Orga­ni­sa­tion der Fort­bil­dung: Cosima Bäurle

Vor­trag: Wir sind, was wir tun – Psy­cho­ana­ly­ti­sche Iden­tität als Pro­dukt unseres Pra­xis­pro­fils

Psy­cho­the­ra­peu­tisch Tätige han­deln in einem Kon­text der, was seine wis­sen­schaft­li­chen Grund­la­gen­an­geht, hete­rogen und viel­stimmig ist. Es gibt man­nig­fal­tige Ver­fahren, Schulen und Tech­niken undes scheint nicht mög­lich zu sein, zu einer Wahr­heit, einer ver­bind­li­chen Sicht auf die Dinge zukommen. Was bedeutet das für uns als Prak­ti­ke­rInnen und wie kommen wir zu unse­rer­Psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Iden­tität? In meinem Vor­trag behaupte ich, dass wir sind und zuneh­mend­werden, was wir tun. Am Bei­spiel meiner the­ra­peu­ti­schen Aus­bil­dung und beruf­li­chen Praxis als­Ana­ly­tiker und TFP- und IFS-The­ra­peut werde ich zu zeigen ver­su­chen, dass das, was ich für­vor­handen, wichtig und the­ra­peu­tisch wirksam halte, sich aus bestimmten Aus­bil­dungs­ent­schei­dungen und aus meiner Pati­en­tIn­nen­gruppe ergibt, nicht aber daraus, dass meine Sicht wahr oder besser begründet wäre als andere. Dabei stellt der Vor­trag TFP, also die Über­tra­gungs­fo­kus­sierte The­rapie nach Kern­berg zur Behand­lung von Men­schen mit Per­sön­lich­keits­stö­ruungen und die sich daraus erge­bende Hal­tung und Behand­lungs­technik ins Zen­trum meiner Über­le­gungen.

Seminar: Schwie­rige Behand­lungs­si­tua­tionen bei der Behand­lung von Men­schen mit Per­sön­lich­keits­stö­rungen

Der Work­shop soll Ihnen die Mög­lich­keit geben, schwie­rige Momente aus ihren Behand­lungen zuteilen, so dass wir gemeinsam schauen können, ob die TFP-Per­spek­tive hier nütz­li­ches bei­zu­tra­genhat. Der Tag kann immer wieder kleine Inputs zur TFP Behand­lungs­technik oder zum Kern­berg­schen­Ver­ständnis von Per­sön­lich­keits­stö­rungen ent­halten, ist aber haupt­säch­lich dazu gedacht anhand ihrer­Bei­spiele zu zeigen, was TFP in der Praxis tun würde.